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Jeder Neubau muss künftig auch barrierefrei sein

Änderung der Berliner Bauordnung vorgeschlagenen

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung Katrin Lompscher erklärt:

Mit der vorgeschlagenen Änderung der Berliner Bauordnung vergibt der Senat vor allem die Chance, dafür zu sorgen, dass Wohnungen, die künftig neu entstehen, zugleich barrierefrei errichtet werden. Dies wäre mit Blick auf die wachsende und immer älter werdende Stadt aber nicht nur sinnvoll sondern auch notwendig, da Berlin auch bei der Schaffung von Wohnraum die UN-Behindertenrechtskonvention bisher nur unzureichend umsetzt.

Da bei bestehenden Wohnungen Umbauten teuer und häufig technisch nicht möglich sind, muss der Neubau den wesentlichen Beitrag zur Barrierefreiheit leisten. Wir fordern deshalb, die Quote für barrierefreie Wohnungen bis 2020 stufenweise auf 100 Prozent zu erhöhen. In Neubauten mit Aufzügen sind die Wohnungen sofort barrierefrei zu errichten. Die Aufzugspflicht für Dachgeschossaufbauten soll nicht gestrichen werden.

Durch die einheitliche Regelung, dass jeder Neubau künftig barrierefrei sein soll, können Bauelemente und Ausstattungen stärker genormt werden, was schließlich zu kostengünstigerem Bauen beiträgt. Die Linksfraktion hat zu diesen und weiteren Vorschlägen einen Antrag (DS 17/2713-1) eingebracht.


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